Künstler

Carlos Torrallardona (1913-1986) - Spielen gegen die Einsamkeit

Carlos Torrallardona wurde in Argentinien geboren und studierte dort Kunst. 1942 ging er mit einem Stipendium nach Paris.
Als Motive faszinierten ihn vor allem Nachtcafés, Spielhallen, Wartesäle an Bahnhöfen. Immer wieder Durchgangsstationen in denen Menschen versuchen ihrer Einsamkeit zu entfliehen.
Seine Billardbilder zeigen große, einsame Räme, in denen sich Menschen bei Kunstlicht die Zeit vertreiben.



Vitrolera mit Billard. Eine Vorform der Jukebox. Die Dame spielte meistens Tango. Dennoch sind alle Personen isoliert.



Billard. Ein typisches Billardbild von Torrallardona. Einige wenige Spieler, eher allein. Alles scheint vom Licht wie zerhackt.



Das Billard. Drei Männer vertieft ins Spiel. Daneben ein Paar am Tisch. Nachtschärmer unter sich und irgendwie allein.



Billardcafé. Hier beeindruckt die Weite. Alle Personen sind isoliert. Auch wenn alle das Spiel beobachten, ist doch jeder für sich allein.